24.03.2023

Fujifilm X-T5 im Test

Zurück zu den Wurzeln mit der Fuji X-T5

Die Fujifilm X-T5 kehrt zu ihren Wurzeln zurück, indem sie minimalistischer und kompakter als ihr Vorgänger, die X-T4, ist. Sie übernimmt den bewährten Monitor der älteren X-T3 und deckt so die Vorlieben vieler Fotografen ab. Weitere spannende Details und neue Funktionen zur Fujifilm X-T5 findest du in diesem Artikel. Diese Kamera vereint das Beste aus ihrer Linie und verspricht Fotografen eine aufregende neue Erfahrung.

Technische Daten

  • Effektive Pixelzahl: 40,2 Mio. Pixel
  • Bildsensor: 23,5 x 15,6 mm (APS-C) X-Trans CMOS 5 HR
  • Prozessor: X-Prozessor 5
  • Display: Schwenkbares 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen LCD mit ca. 1,84 Mio. Bildpunkten
  • Sucher: 0,5 Zoll OLED Farbsucher mit ca. 3,69 Mio. Bildpunkten
  • Verschlusszeit: mechanisch: 1/8.000 Sek. Elektronisch: 1/180.000 Sek.
  • Videoaufzeichnung: Max: 6.2 K (6240x3150)
  • Konnektivität: Bluetooth + WiFi
  • Filmsimulation: 19 Modi
  • Batterielaufzeit:  Ca. 740 Aufnahmen (Economy-Modus), ca. 580 Aufnahmen (Normal-Modus)
  • Serienaufnahme: Ca. 20 Bilder pro Sekunde
  • Bildstabilisierung: IBIS + OIS
  • Gewicht: ca. 557 g
  • Wetterfest: Ja

Gehäuse und Bedienung der Fujifilm X-T5

Fujifilm kehrt mit dem neuen Gehäuse der Fujifilm X-T5 einen Trend zu immer größeren Kameras um. Die Fujifilm X-T5 ist mit 130 x 91 x 64mm wieder ein wenig kleiner als die X-T4 und sogar knapp 50 Gramm leichter. 

Der nächste große Unterschied zu der X-T4 ist das Display. Dieses funktioniert an der X-T5 wieder, wie jenes an der X-T3. Dabei löst es aber mit 1.840.000 Bildpunkten deutlich höher auf. Welche Variante von Klappmechanismus man lieber mag, ist sicher Geschmackssache. Wir finden für die Fotografie den Schritt zurück jedoch super.

Ansonsten ist das Handling der Kamera wieder, wie man es aus der gesamten X-T Serie kennt. Alles fühlt sich sehr wertig an. Die Räder und Knöpfe haben angenehme Rasten bzw. Druckpunkte. Die Anordnung der Bedienelemente bringt keine Überraschungen.


Zum Youtube Review der X-T5

Unser Alex nimmt die X-T5 bei bestem Hamburger Wetter mit in die Speicherstadt und testet die Fujifilm X-T5 in der Praxis. Schau dir an, wie sich die Kamera bei schlechten Lichtbedingungen schlägt, erfahre mehr neue und alte Funktionen und lass dich von dieser schönen Kamera von Fuji begeistern.


Die Bildqualität des 40 Megapixel Sensors

Die Bildqualität gewinnt durch den 40-Megapixel-Sensor natürlich besonders im Detailreichtum. Dabei kommt es jedoch auf Objektive an, die diese Auflösung auch unterstützen. Gerade die neueren Objektive von Fujifilm sind längst auf die 40 Megapixel ausgelegt. Für Architektur oder Landschaftsfotografie ist das sicher nicht verkehrt und so behält Fujifilm die Vollformat-Konkurrenz mit teils noch höherer Auflösung im Blick.

Das Rauschen ist dabei solide. Durch die hohe Auflösung ist es sehr fein und damit weniger störend. Trotzdem sollte der ISO-Wert für gute Bildergebnisse nicht über die ISO 6400 hinausgehen. Die Farben sind weiterhin Fujifilm-typisch. Mittlerweile stehen dir 19 Filmsimulationen zur Verfügung. Mit denen kannst du deinen Fotos gleich beim Fotografieren schöne Looks mitgeben. Eine aufwendige Nachbearbeitung kannst du dir damit in vielen Fällen sparen.

Tipp: Für noch mehr Auflösung gibt es den Multi-Shot Modus, der Fotos mit 160 Megapixeln ausgibt. Dieser lohnt sich besonders bei statischen Motiven.

Autofokus und Video-Performance

Der Autofokus ist ein kleines Highlight der Kamera. Fujifilm war hier mit den X-T-Kameras bisher zwar immer solide unterwegs, aber mehr auch nicht. Die X-T5 übernimmt allerdings den Autofokus aus der Fujifilm X-H2 Serie. Damit gibt es einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs. Ähnlich zu den Herstellern wie Sony oder Canon kannst du mit der X-T5 nun auch verschiedenste Motive wie Tiere, Vögel, Fahrzeuge und natürlich die Menschen tracken.

Im Vergleich zu der X-H Serie hat Fujifilm die Videofunktionen der X-T5 etwas zurückgeschraubt. Dennoch bietet dir die Fujifilm ausreichende Möglichkeiten, deine Videoprojekte umzusetzen. 6,2K Aufnahmen stehen im Datenblatt, aber sind sicher eine kleine Spielerei. 4K mit 60p klingen schon eher nach einer brauchbaren Auflösung und Framerate. Das zusammen mit dem Bildstabilisator und dem überarbeiteten Autofokus ist eine gute Grundlage für die Videografie. Wem das nicht reicht, kann per HDMI das RAW Video auf einen externen Recorder aufnehmen. 

Fujifilm X-T5 vs. Fujifilm X-T4 vs. Fujifilm X-T3

Daten Fujifilm X-T5 Fujifilm X-T4 Fujifilm X-T3
Sensor 40,2 MP - APS-C 26,1 MP - APS-C 26,1 MP -APS-C
Prozessor X-Processor 5 X-Processor 4 X-Processor 4
Sucher 3,69 Mio. Bildpunkten, 1,20-fach Vergrößerungsfaktor 3,69 Mio. Bildpunkten, 1,13-fach Vergrößerungsfaktor 3,69 Mio. Bildpunkten, 1,13-fach Vergrößerungsfaktor
Display 1,84 Mio. Bildpunkt, klappbar 1,62 Mio. Bildpunkt, schwenkbar 1,04 Mio, Bildpunkte, klappbar
Bildstabilisator ja, bis zu 7 Blendenstufen ja, bis zu 5 Blendenstufen nein
Serienbildgeschw. 15 Bilder/s 15 Bilder/s 11 Bilder/s
Video 6,3K 30p
4K 60P
4K 60p 4K 60p
Abmessungen 130 x 91 x 64 mm 135 x 93 x 64 mm 133 x 93 x 59 mm
Gewicht 559 g 607 g 535 g

Die Fujifilm bietet einige Verbesserungen und Neuerungen im Vergleich zu den Vorgängermodellen X-T4 und X-T3. Wir haben die wesentlichen Punkte für dich gesammelt:

Sensor und Auflösung: Die X-T5 verfügt über einen neuen X-Trans CMOS 5 HR Sensor mit einer Auflösung von 40,2 Megapixeln, der deutlich mehr Bildpunkte als der X-Trans CMOS 4 Sensor der X-T4 und X-T3 bietet. Die X-T4 und X-T3 haben jeweils eine Auflösung von 26,1 Megapixeln. Der neue Sensor der X-T5 ermöglicht zudem die Aufnahme von HEIF-Dateien und die Erstellung von 160-Megapixel-Bildern mit der Pixel-Shift-Funktion.

Autofokus: Der Autofokus der Fujifilm X-T5 ist der fortschrittlichste unter den drei Modellen. Er verfügt über einen schnelleren und präziseren Phasendetektions-AF, der auch bei schlechten Lichtverhältnissen funktioniert. Die X-T5 hat außerdem eine verbesserte Gesichts- und Augenerkennung, die auch bei bewegten Motiven zuverlässig ist. Die X-T4 und die X-T3 haben einen ähnlichen Autofokus, der jedoch weniger empfindlich und reaktionsschnell ist.

Bildstabilisator: Die X-T5 ist die zweite Kamera der X-T-Serie, die über einen integrierten Bildstabilisator (IBIS) verfügt. Dieser kann bis zu 7 Blendenstufen an Kompensation bieten, je nach verwendetem Objektiv. Die X-T4 war die erste Kamera der Serie mit IBIS, die X-T3 hat keinen Bildstabilisator.

Serienbildaufnahme: Die X-T5 kann mit mechanischem Verschluss bis zu 15 Bilder pro Sekunde aufnehmen, wie auch die X-T4. Jedoch verfügt die X-T5 über deutlich mehr Pixel, weshalb das ein beachtlicher Wert ist.

Display und Sucher: Die X-T5 hat ein neues Display mit einer höheren Auflösung von 1,84 Millionen Bildpunkten, das wieder wie das Display mit dem 3-Wege-Klappmechanismus der X-T3 funktioniert. Das Display der X-T4 hat eine Auflösung von 1,62 Millionen Bildpunkten und lässt sich seitlich um um 180 Grad herausschenken. Die Auflösung der Sucher ist bei allen Modellen gleich hoch, jedoch nutzt der Sucher der X-T5 eine neue Konstruktion wodurch er ein helleres und klareres Bildergebnis liefert und eine höhere Vergrößerung erreich.

Videoaufnahme: Die X-T5 kann Videos in 4K-Auflösung mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen, wie auch die X-T4 und die X-T3. Allerdings hat die X-T5 eine höhere Bitrate von bis zu 400 Mbps, während die X-T4 und die X-T3 bei 200 Mbps liegen. Die X-T5 unterstützt zudem den neuen H.265/HEVC-Codec, der eine bessere Kompression bei gleicher Qualität bietet. Die X-T4 und die X-T3 verwenden den H.264/AVC-Codec.

Akkulaufzeit: Die X-T5 verwendet den gleichen Akku wie die X-T4, den NP-W235, erreicht jedoch eine leicht längere Laufzeit mit etwa 580 Bildern im Gegensatz zu 500 Bildern der X-T4. Die X-T3 verwendet den älteren NP-W126S Akku, der für bis zu 390 Aufnahmen pro Ladung reicht.


Unser Fazit zur Fuji X-T5

Fujifilm hört mit der Fujifilm X-T5 auf die Kunden, die sich nach der X-T4 eine Kamera gewünscht haben, die wieder mehr auf die Fotografie ausgelegt ist. Wir begrüßen den Schritt sehr. Dabei bedeutet der Schritt nicht, dass du mit der Kamera nicht filmen kannst. Die Fujifilm überzeugt uns auch im Video-Bereich. 

Trotzdem sehen wir die Kamera besonders in der Fotografie. Die kompakten Maße laden dazu ein, die Kamera stets dabei zu haben. Ob für die Landschaftsfotografie, die Street-, Portrait- oder Architekturfotografie. Der 40-Megapixel-Sensor sorgt für viele Details auf deinen Bildern und die vielen Filmsimulationen unterstützen deine gewünschten Bildaussagen.

Das Design und die Verarbeitung sind auf einem hohen Niveau. Die Bedienung der Fujifilm-Kameras macht sowieso Spaß und so ist es jedes Mal eine Freude, die Kamera in die Hand zu nehmen.


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