Kaufberatung Teleobjektive

Teleobjektive holen Fernes nah heran und vergrößern das Motiv. Besonders in der Portrait- und Tierfotografie werden sie gern eingesetzt. Charakteristisch für die Abbildungsleistung von Teleobjektiven ist die Möglichkeit einer besonders geringeren Schärfentiefe. Mit ihnen lässt sich das zentrale Objekt vor einem unscharfen Hintergrund perfekt absetzen.

Teleobjektive werden in drei Kategorien eingeteilt:

1. Das leichte Teleobjektiv, auch Portraitobjektiv (85 bis 105 mm Brennweite)

2. Das Standardteleobjektiv (135 bis 200 mm Brennweite)

3. Das Superteleobjektiv (ab 200mm Brennweite)

Mit diesem Video erhältst Du einen Überblick der verschiedenen Teleobjektiv-Gruppen und deren Einsatzgebiet.

Kaufberatung Teleobjektive

Unsere Kundenberater werden immer wieder gefragt, welches Teleobjektiv man kaufen sollte oder welches Teleobjektiv man haben muss.

Da es auf diese Fragen keine allgemeingültige Antwort gibt, möchten wir euch mit diesem Ratgeber einen Überblick geben, welches Teleobjektiv sich für welchen Einsatzzweck eignet.

Was ist ein Teleobjektiv?

Teleobjektive sind Objektive, die eine längere Brennweite als ein Normal- bzw. Standardobjektiv (50 mm im Vollformat) aufweisen. Sie können einfach gesagt Fernes näher heran holen, das ferne Objekt wird also vergrößert.

Charakteristisch für die Abbildungsleistung von Teleobjektiven ist auch eine mögliche geringere Schärfentiefe. Dieser Effekt lässt sich wunderbar zunutze machen, wenn sich im Foto das zentrale Objekt vor einem unscharfen Hintergrund absetzen soll.

Welche Arten von Teleobjektiven gibt es?

Teleobjektive lassen sich in drei verschiedene Kategorien einteilen:

Leichte Teleobjektive, oft auch Portraitobjektiv genannt, mit denen sich das Gesicht oder auch der Oberkörper optimal fotografieren lassen. Diese Objektive bewegen sich im Brennweitenbereich von 85 mm bis rund 100 mm. Hierzu sei angemerkt, dass sich die Brennweitenangaben in diesem Berater immer auf das Kleinbildformat, auch Vollformat genannt, beziehen. Solltet ihr eine Kamera mit APS-C oder MFT-Sensor besitzen, müsst ihr noch den jeweiligen Crop-Faktor berücksichtigen (ca. 1,6 bei APS-C, 2,0 bei MFT). Das bedeutet, dass sich der formatbezogene Bildausschnitt um diesen Faktor verändert.

Sony 85 mm f/1,4 GM
Beispielhaft hier das Sony 85 mm f/1,4 GM

Standardteleobjektive, welche eine Brennweite zwischen 135 mm und 200 mm aufweisen. Diese Objektive sind beliebt in der Naturfotografie und Tierfotografie.

Nikon AF-S 200 mm f/2G ED VRII
Beispielhaft hier das Nikon AF-S 200 mm f/2G ED VRII

Superteleobjektive mit einer Brennweite von über 200 mm. Beliebte Brennweiten sind 300 mm oder 400 mm respektive Zoomobjektive, die diesen Brennweitenbereich abdecken. Diese Brennweiten sind besonders in der Tierfotografie und Sportfotografie angesagt, weil man mit ihnen die Tierwelt relativ ungestört aufnehmen kann ohne sie zu verschrecken bzw. weil man mit ihnen das Geschehen bei Sportveranstaltungen wie z. B. Fußballspielen sehr gut auch auf größere Distanz einfangen kann.

Beispielhaft hier das Canon EF 400 mm f/2.8L IS III USM

In unserem Video oben zeigen wir euch die verschiedenen Arten von Teleobjektiven im Praxiseinsatz. Schaut es euch doch gleich an!

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