26.10.2023

Ikone neu aufgelegt: Leica M11-p

Moderne Ausstattung in klassischem Design

In diesem Artikel werden wir uns mit der Leica M11-P auseinandersetzen, einer Kamera, die für höchste Ansprüche in der Fotografie entwickelt wurde. Leica M-P Kameras haben stets für erstklassige Qualität und unvergleichliches Handwerk gestanden. Wir werden uns auf verschiedene Aspekte dieser Kamera konzentrieren, angefangen bei ihrem Gehäuse und der Benutzerfreundlichkeit, über die herausragende Bildqualität, bis hin zu ihren einzigartigen Merkmalen, die sie von anderen Kameras abheben. 

Wir werden auch die Unterschiede zwischen der M11-P und der M11 aufdecken und herausfinden, was diese Kamera so besonders macht. Eines sei vorab erwähnt: Die Leica M11-P legt den Schwerpunkt auf die Fotografie und bietet keine Videofunktionen. Also, wenn du ein Fotograf oder eine Fotografin bist, die auf höchste Qualität und Präzision setzt, ist die M11-P möglicherweise genau das, was du suchst oder zumindest eine Kamera zum Träumen, wenn man auf den Preis schaut.

Technische Daten

  • Sensor: BSI-CMOS Sensor
  • Megapixel: 60,3 MP
  • Prozessor: Leica Maestro III
  • Sucher: Leuchtrahmen-Messsucher mit automatischem Parallaxen-Ausgleich
  • Display: 3,0" TFT LCD Monitor mit 2.332.800 Bildpunkten, Touchscreen
  • Bildstabilisator: elektronisch
  • Videoauflösung: -
  • Anschlüsse: USB-C
  • Maße: 139 x 80 x 39 mm 
  • Gewicht: 530 g

Gehäuse und Bedienung

Die Leica M11-P ähnelt stark der M11. Doch eins fällt direkt auf. Statt des auffälligen roten Logos sieht man nun eine dezente Gravur. Auf der Oberseite gibt es eine Funktionstaste, die zusammen mit der Fn-Taste auf der Rückseite und dem Drücken des hinteren Einstellrads nach innen drei anpassbare Bedienelemente bietet. Die Kamera verfügt über einen verbesserten hinteren Bildschirm mit 2,33 Millionen Pixeln, im Vergleich zu den 1,04 Millionen Pixeln der M10-Modelle.

Wie auch schon bei der M11 gibt es keine Batterieabdeckung mehr. Stattdessen ist die Unterseite der Kamera Teil der äußeren Oberfläche und die Batterie wird freigegeben, indem man einen kleinen Hebel an der Unterseite der Kamera umlegt. Das Entfernen der Batterie ermöglicht den Zugriff auf den SD-Kartenschlitz im selben Fach. Die M11-P verfügt auf der Unterseite außerdem über einen USB-C-Anschluss an der Unterseite der Kamera, der sowohl zum Aufladen der Kamera als auch zum schnellen Datenabgleich von Speicherkarten oder dem großzügigen internen 256 GB Speicher verwendet werden kann. 

Die M11-P verwendet den Akku die BP-SCL7, mit einer Kapazität von 13,3 Wattstunden, was einer Steigerung um 64% gegenüber der in den M10-Modellen verwendeten SCL5 entspricht. Dies ermöglicht eine Batterielaufzeit von 700 Aufnahmen pro Ladung nach CIPA-Standardtests. In der Praxis können jedoch oft mehr Aufnahmen gemacht werden und Leica gibt an, dass mit ihrem eigenen Aufnahmeprotokoll bis zu 1700 Aufnahmen möglich sind.

Bildqualität auf dem hohen Niveau der Leica M11

Wie die Leica M11 verfügt auch die Leica M11-P über den 60-Megapixel-BSI-CMOS-Sensor, was einen erheblichen Anstieg im Vergleich zu den 24 Megapixeln der M10 und den 40 Megapixeln der M10-R bedeutet. BSI-Sensoren platzieren den lichtempfindlichen Teil des Pixels näher zur Vorderseite des Chips. In kleinen Chips hat dies den Vorteil, dass die Verkabelung aus dem Weg verschoben wird und ein größerer Anteil jedes Pixels lichtempfindlich wird. Da auch der Prosessor gleich zur M11 bleibt, sollte es bei der Bildqualität keine Überraschungen geben.

Die Leica M11-P ermöglicht es, sowohl Raw- als auch JPEG-Dateien in drei verschiedenen Auflösungen aufzunehmen: 60 MP (L), 36 MP (M) und 18 MP (S). Diese verkleinerten Dateigrößen werden aus allen Pixeln des Sensors erstellt, was einen Rauschvorteil und ein reduziertes Risiko von Moiré-Effekten bietet. Die Leica M11-P bietet außerdem zwei beschnittene Modi: einen 39-MP-Modus mit einem 1,3-fachen Beschnitt bzw. Crop und einen 18-MP-Modus mit einem 1,8-fachen Beschnitt. Anders als bei den verkleinerten Vollsensor-Modi gelten diese Beschnitte sowohl für Raw- als auch JPEG-Dateien. Der Beschnitt ist jedoch lediglich als Metadaten-Tag in der Raw-Datei vorhanden und kann während der Bearbeitung überschrieben werden. Die vollständigen Sensorinformationen stehen also immer zur Verfügung.

Neu:
Leica Summicron-M 1:2/28 ASPH.

Zusammen mit der M11-P bringt Leica auch eine überarbeitete Variante des Summicron-M 1:2/28 ASPH. auf den Markt. Dieses soll nun den Ansprüchen hochauflösender Sensoren gerecht werden. Außerdem hat sich die Naheinstellgrenze deutlich von 70 cm auf 40 cm reduziert. In diesem Bereich muss man dann per App oder Live-View fokussieren.

Besondere Merkmale der Leica

Besonders interessant ist die Idee, eine Kamera mit Content Credentials zu entwickeln, die eine durchgängige Authentizitätskette von der Aufnahme bis zur Veröffentlichung gewährleistet. Dies bedeutet, dass deine Bilder und Kunstwerke besser geschützt sind und die Fotos nachverfolgbar bleiben, was besonders in der heutigen Welt der Bildmanipulation und künstlichen Intelligenz von unschätzbarem Wert ist.

Die technischen Spezifikationen der M11-P sind zwar aus der M11 bekannt und dennoch beeindruckend. Der 60-Megapixel-BSI-CMOS-Sensor und die Triple Resolution Technologie versprechen herausragende Bildqualität und Detailgenauigkeit. Der Maestro-III-Prozessor sorgt für eine schnelle Verarbeitung, was für die Aufnahme von bewegten Motiven entscheidend ist.

Der interne Speicher von 256 GB ist ungewöhnlich, aber durchaus sinnvoll und gibt dir viel Spielraum, um deine Fotos zu speichern und der LCD-Monitor aus Saphirkristallglas mit Antireflexschutzbeschichtung verspricht eine klare Sicht, auch bei hellem Licht. Das ikonische und unaufdringliche Design der Kamera ist typisch für Leica und begeistert auch noch auf den zweiten und dritten Blick.

Unterschiede Leica M11 vs. M11-P

Die Leica M11-P unterscheidet sich von der Leica M11 durch wenige Merkmale. Zunächst fällt der rote Leica Punkt auf der Kamerafront weg, was das Fotografieren noch diskreter gestaltet. Stattdessen ist eine dezente Leica Fadenzug-Gravur auf der Deckkappe zu finden.

Auf technischer Ebene sind der Bildsensor mit ca. 60 MP und Bildprozessor Maestro III sind gleichgeblieben. Ein großes Upgrade gibt es allerdings bei dem internen Speicher, der von 64 GB in der M11 auf 256 GB in der M11-P angewachsen ist. 

Die weitere große Neuheit ist Unterstützung der Content Credentials. Dabei geht es darum, dass die Authentizität der Fotos von der Aufnahme bis hin zur Veröffentlichung sichergestellt wird. Datenmanipulationen und Fake-News sollen damit der Vergangenheit angehören.

Unser Fazit zur Leica M11-P

Wir freuen uns darauf, die Leica M11-P in unseren Händen zu halten und unsere kreativen Grenzen mit ihren Funktionen und der Sicherheit der Authentizitätskette zu erweitern. Vor dem preislichen Hintergrund ist es vor allem eine Kamera zum Träumen. Doch wenn man darüber hinwegsieht oder sehen kann, ist es vor allem eine Kamera, die die alte Schule der Fotografie lebt.

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