05.02.2023

Praxistest: Panasonic Lumix S5 II

Die hybride Low-Light Queen

Panasonic hat vor Ende 2020 ihre erste wirklich kompakte Vollformat Hybrid-Kamera als Teil ihrer S-Serie herausgebracht. Zwei Jahre später folgt mit der Panasonic Lumix S5 II deren Nachfolgerin. Um diese unter realen Bedingungen zu testen, haben wir sie zu einem Foto- und Video-Shooting in einer Tiefgarage mitgenommen. 

 

 

Lumix S5 II - die harten Fakten

24 Megapixel, 5-Achsen-Bildstabilisierung mit Ausgleich von bis zu 6,5 Stops und Dual Native ISO – erstmal ähnliche Specs wie die Vorgängerin. Aber was hat sich verändert und wie wirken sich die Neuerungen auf die Performance der Kompaktkamera aus?

Die S5 II hat einen neuen 24,2 Megapixel Sensor und einen neuen Bildprozessor mit L²-Technologie bekommen. Dieser soll zum Einen für eine schnellere Bildverarbeitung sorgen und auch der verbesserte Autofokus soll davon deutlich profitieren. 

Die Bilder sind in Kombination mit dem, in unserem Test verwendeten 20-60mm, knackig scharf. Selbst für die schwierigen Lichtverhältnisse in der Tiefgarage überzeugt die Lumix S5 II mit einem wirklich gutem Low-Light Verhalten

 

Weniger Aufwand, mehr Spaß

Die Lumix S5 II erlaubt es, sich nicht bewegende Motive mithilfe eines Stativs im High Resolution Modus aufzunehmen. Dieser Modus lässt eine unglaubliche Auflösung von 96 Megapixeln zu. Das können andere Kameras zwar auch, aber das Besondere an der Lumix S5 II ist, dass sie direkt hintereinander 8 Bilder aufnimmt und diese dann direkt in der Kamera verrechnet werden, ohne, dass man die Aufnahmen in einer externen Software zusammensetzen muss.

Was kann die Lumix S5 II besser?

Mit 9 B/s mit Single-Autofokus beziehungsweise 7 B/s mit kontinuierlichem Autofokus, schafft die S5 je zwei Bilder mehr als ihr Vorgänger – die S5 Mark I. Ebenfalls neu dazugekommen ist der Hochgeschwindigkeits-Serienaufnahme-Modus mit 30 Bildern die Sekunde, bei der der Rolling Shutter dank KI unterdrückt wird.

Auch im Bereich Video liefert die Hybridkamera atemberaubende Ergebnisse. Ein neu gestalteter Lüfter versorgt das Innenleben mit ausreichend Kühlung, sodass es keinerlei Aufnahmelimit mehr gibt - Weder bei 6K 30p 4:2:0 10-Bit, noch bei 4K 4:2:2 10-Bit. In Full HD kommt sie auf bis zu 120p und im S&Q Modus auf bis zu 180p 4:2:0 8-Bit. Panasonic bietet auch bei diesem Modell C4K bzw. Cinema 4K an.

Eine wirklich schöne Weiterentwicklung ist der Active I.S. Modus, der den Bildstabilisator noch einmal dahingehend verbessert, dass er auch bei sich schnell bewegenden Motiven richtig gut abliefert. 

Nie wieder verwackelte Aufnahmen

Bei unseren Aufnahmen saß der Autofokus perfekt! Denn auf dem Gebiet hat Panasonic noch einmal ordentlich nachgebessert. In der S5 II wurde nun statt auf einen reinen Kontrast AF, auf einen deutlich schnelleren Phasen Hybrid Autofokus gesetzt. Damit sollte das manchmal doch recht auffällige Fokus-Pumpen älterer Lumix-Modelle der Vergangenheit angehören. Wir finden: Den Unterschied merkt man im Foto- wie im Videomodus auf jeden Fall! Erkannt werden sowohl Menschen, als auch Tiere. 

Die Anschlüsse

Bei der Lumix S5 II wurde wieder auf einen HDMI Typ A Anschluss gesetzt und via USB-C kann die Kamera ganz einfach geladen werden - und das auch im laufenden Betrieb! Zudem können im Dual Kartenslot jetzt auch ZWEI SD UHS II Speicherkarten verwendet werden.

Eine Kamera, die sich an Deine Bedürfnisse anpasst

Mit einem langen Druck auf die einzelnen Bedienelemente kann man diesen ganz einfach und intuitiv neue Funktionen zuweisen. Dies bietet Dir die Möglichkeit, blitzschnell auf die passenden Einstellungen für sich verändernde Motive zuzugreifen und keinen Moment mehr zu verpassen.

Unser Fazit

Die Lumix S5 II ist eine sehr gut gelungene Weiterentwicklung ihrer Vorgängerin und als Hybridkamera bestens für alle Foto- UND Video-Ethusiasten geeignet. Oder eben einfach für diejenigen, die sich nicht nur auf eines festlegen möchten.

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