Ratgeber: Fotofilter & Einsteckfilter

In diesem Tutorial bringen wir dir die Wirkungsweise der fünf populärsten Foto-Filter näher!

Foto-Filter werden direkt vor das Objektiv geschraubt oder geklemmt, um das Bild positiv zu beeinflussen und zu verbessern. Mit einem Foto-Filter lässt sich die Belichtungszeit verändern, aber auch Lichtreflexionen minimieren, Helligkeitsunterschiede ausgleichen oder Farben anfeuern.

Wie fünf populärsten Foto-Filter

1. Grauverlaufsfilter Hard Graduation

Der Grauververlaufsfilter mit dem harten Verlauf findet Anwendung, wenn sich zwischen Himmel und Landschaft bzw. Vordergrund ein klare Horizontlinie abzeichnet und zwischen ihnen ein offensichtlicher Helligkeitsunterschied besteht.

2. Grauverlaufsfilter Soft Graduation

Der Grauverlaufsfilter mit weichem Verlauf. Wird bei unklarer Trennung zwischen Himmel und Landschaft eingesetzt. Etwa bei Motiven mit unregelmäßiger Horizontlinie oder bei Fotografien im urbanen Umfeld und bei Skylines. 

3. Grauverlaufsfilter Reverse Graduation

Dieser Grauverlaufsfilter wird verwendet, wenn zum Beispiel zwischen der Sonne am Himmel und einer Reflexion im Wasser ein sehr starkes Licht vorherrscht. Der Filter verläuft von sanft in stark abgedunkelt, um direkt aus der Mitte wieder in eine sanftere Abdunkelung zu gehen bis zur Durchsichtigkeit. Der Filter dient zum Abdunkeln des Bildmittelpunkts, in dem die Reflexionen am hellsten sind. 

4. Pol-Filter oder CPL-Filter

Polfilter verbessern die Farben und erhöhen den Kontrast. Ein Polfilter ist so beschaffen, dass er bestimmte Lichtwellenlängen blockiert und so nur polarisiertes Licht auf den Sensor gelangt. Mit ihm ist es möglich, Glas- und Wasserreflexionen zu entfernen oder bestimmte Farbtöne zu stärken.

5. ND-Filter, der Neutraldichtefilter

Dieser Filter verringert den gesamten Lichteinfall auf den Sensor. Mit ihm könnt ihr längere Belichtungszeiten erzeugen oder mit einer offeneren Blende arbeiten. Typische Einsatzfelder: Meereswellen glätten, Bewegungen verwischen lassen oder sich bewegende Objekte in die Unschärfe bringen, während statische Objekte scharf bleiben.

Auch interessant für Dich