17.01.2023

Sony FE 20-70 mm F4 G im Test

Sony Objektiv mit einem außergewöhnlichen Brennweitenbereich

Das erste Release von Sony in 2023: Ein neues Standard-Zoom-Objektiv, das FE 20-70 mm F4 G. Es ist leicht, kompakt und damit der perfekte Begleiter für viele Situationen. Ob die Neuheit das klassische Duo 16-35 und 24-70 Millimeter ablösen kann, was für einen Unterschied diese 4 Millimeter machen und wie sich die neue Linse in der Praxis schlägt – das schauen wir uns an.

Klein, leicht, kompakt bei 20-70 mm – das klingt nach einem guten Begleiter für Reisen, für Städtetrips und Street- und Architekturfotografie. In unserem Test nehmen wir die Sony Alpha 7R V und haben mit ihrem 61-Megapixel Sensor eine hervorragende Ausgangslage, um das Maximum an Qualität aus dem Objektiv rauszukitzeln.

Technische Daten zu dem Sony FE 20-70 mm F4 G

Mit 488 Gramm ist das 20-70er nur rund 60 Gramm schwerer als das 24-70er von Zeiss. Dafür ist es mit 16 Elementen in 13 Gruppen komplexer aufgebaut. Der verbaute XD Linear Motor macht die Optik in Sachen Autofokus bis zu 60 Prozent schneller. Die Tracking-Leistung wird dadurch im Vergleich zu früheren Modellen mit „normalem“ Linear Motor um etwa das Zweifache verbessert.

Das neue Objektiv arbeitet also bei fast gleichem Gewicht und besser Bildqualität schonmal schneller und genauer. Darüber hinaus hat es einen Blendenring, eine Fokushaltetaste und einen AF/MF-Schalter, im Gegensatz zum Zeiss.

20 Millimeter des Sony Objektivs

4 Millimeter mag zunächst nicht nach sehr viel mehr im Vergleich zu einer 24 mm Brennweite klingen. Im unteren Brennweitenbereich können sie jedoch Welten bedeuten:

24mm Beispielbild

20mm Beispielbild

20mm vs. 24mm Vergleich

Ein solches ultraweites Standardzoom mag dem einen oder anderen dann wohlmöglich schon reichen, um die klassische Kombi 16-35 und 24-70 mm abzulösen. Eine Vignettierung und chromatische Aberrationen sind auf einem guten Niveau, sodass sie sich auch ohne Profilkorrektur in der Post durchaus sehen lassen können.

Video mit dem Sony 20-70 mm

Dank der bereits beschriebenen Eigenschaften ist das Objektiv ebenfalls bestens geeignet zum Filmen. Dabei musst Du beachten: Ein Foto hat normalerweise ein Seitenverhältnis von 3:2. Im Videobereich hingegen haben wir uns mehr und mehr an ein Seitenverhältnis von 16:9 gewöhnt.

Seit einigen Jahren immer beliebter wird das, was viele als cinematic - frei übersetzt cinematisch, also filmisch – bezeichnen und kommt aus der Kino-Welt. Der Trend geht zu einem breiteren, cineastischen Seitenverhältnis von 2,35:1. Und genau da kommt Dir ein weiter Brennweitenbereich von 20 Millimeter ziemlich zugute. Denn um den gleichen Effekt zu erzielen, setzt Du diese schwarzen Balken in der Post Produktion und beschneidest dadurch das Original-Bild. Ziemlich gut also, wenn Du hier etwas breiter unterwegs bist.


Fazit zum Sony FE 20-70 mm F4 G

Das FE 20-70 mm F4 G von Sony deckt einen außergewöhnlichen Brennweitenbereich ab, sodass Du getrost mit nur einem Objektiv unterwegs sein kannst, ohne ein Bild zu verpassen. Dabei unterstützt Dich das kompakte Design und das leichte Gewicht auf längeren Shootings. Die Bildqualität ist ungewöhnlich gut, sodass wir Dir das Objektiv guten Gewissens empfehlen können. 


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