Sport- und Actionfotografie

Actionfotografie Titel

Sport- und Actionbilder verlangen viel Dynamik und dem Fotografen manchmal alles ab. Wir zeigen euch Tipps und Tricks für die Gestaltung wirklich starker Sport- und Actionfotografie.

Passt euch der Situation an

Sportfotografie Teleobjektiv

Für spannende und dynamische Sport-Fotos müsst ihr einen Bewegungsablauf studieren und euch einen dazu passenden, guten Bildaufbau überlegen. Das Licht fällt dabei im Idealfall von der richtigen Seite ins Bild und im Hintergrund sollte sich nichts Störendes oder Ablenkendes befinden. Darüber hinaus gilt es, den Schärfepunkt exakt zu treffen. Viele Sport-Fotografen setzen dabei oft auf den reaktionsschnellen und verlässlichen AF von Nikon-Kameras, sodass sie sich noch intensiver mit dem Motiv auseinandersetzen können. Sport-Fotografie erfordert ein schnelles Denken, ein noch flinkeres Handeln und lebt vom perfekten Augenblick. Passt euch also so gut wie möglich an die jeweilige Aufnahmesituation an. So bekommt ihr mit zunehmender Zeit ein Gefühl dafür, was in dem Moment am besten funktioniert.

Die Brennweiten – manchmal ist mehr eben doch mehr

Oft ist die Wahl der richtigen Brennweite der Schlüssel für erfolgreiche Aufnahmen von Sportarten wie Motorsport, Fußball oder Eishockey.
Das besonders umfangreiche NIKKOR-Sortiment erleichtert euch dabei die Auswahl, da vom Ultra-Weitwinkel bis zum Super-Tele alles vorhanden ist, um möglichst schnell und flexibel zu fotografieren.

Bei Sport- und Action-Bildern bieten sich in der Regel lange Brennweiten wie 300 mm, 400 mm oder ein flexibles Zoom mit 200-400 mm an. So kommt ihr möglichst nah an euer Motiv heran, haltet aber dennoch einen ausreichend großen Sicherheitsabstand. Besonders wichtig ist das, wenn ihr zum Beispiel in der Nähe einer Rennstrecke fotografiert. Lichtstarke Objektive helfen euch nicht nur in der Dämmerung, sondern erlauben euch auch, den Hintergrund in Unschärfe zu tauchen, etwa bei einem Sportler-Porträt.

Doch auch kurze Brennweiten können ihren Reiz haben, da sie eure Umgebung stärker in einen Kontext bringen und durch ihre weiten Bildwinkel Linien im Motiv betonen.

Sportfotografie Surfer

Mit kurzen Verschlusszeiten Action einfrieren

Schnelle bzw. kurze Verschlusszeiten fangen schnelle Motive perfekt ein. Mit Verschlusszeiten von 1/2.000 Sekunde und kürzer friert ihr die Action im Bild ein. Wollt ihr hingegen Bewegung zeigen, kommen Belichtungszeiten von 1/60 bis 1/250 Sekunde in Frage.

Mit einem Mitzieher bleibt euer Hauptmotiv zum Beispiel scharf, während ihr dem Hintergrund noch mehr Dynamik verleiht. Dafür fokussiert ihr das Motiv an, schwenkt etwa bis zur Mitte horizontal mit – und löst dann aus. So wird der Hintergrund in eine tolle Bewegung getaucht.

Actionfotografie

Genialer Zoom-Burst-Effekt

Noch mehr Action mit dem Zoom-Burst-Effekt: Dafür benötigt ihr ein Tele-Zoom wie das AF-S NIKKOR 70-200 mm 1:2,8E FL ED VR. Beginnt bei maximaler Brennweite, löst mit einer etwas längeren Verschlusszeit von zum Beispiel 1/30 Sekunde aus und dreht dabei die Brennweite möglichst gleichmäßig und schnell auf 70 mm. Schon wird euer Hauptmotiv mit zusammenlaufenden Strahlen eindrucksvoll betont.

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