B+W Infrarotfilter 58mm #092

von B+W | Artikel: BUW72292 | Herst. Art.Nr.: 72292

PRODUKT HIGHLIGHTS

  • Für experimentelle Fotoaufnahmen
  • Bildergebnisse mit extrem hohen Schwarz-Weiß-Kontrasten
  • Grünes Blattwerk wird hell weiß wiedergegeben
  •  Made in Germany

von B+W | Artikel: BUW72292 | Herst. Art.Nr.: 72292

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Beschreibung
B+W Infrarotfilter 58mm #092

092 Infrarot-Filter Dunkelrot 695 von B+W

  • Für experimentelle Fotoaufnahmen
  • Bildergebnisse mit extrem hohen Schwarz-Weiß-Kontrasten
  • Grünes Blattwerk wird hell weiß wiedergegeben
  • Made in Germany

Das fast schwarze, vor einer Lichtquelle aber dunkelpurpurrote B+W 092 Infrarotfilter 695 sperrt das sichtbare Licht bis 650 nm, und erst knapp unter 700 nm lässt es 50 % durch (daher die dunkelrote Farbe). Für 730 nm bis 2.000 nm liegt die Transmission über 90 %, also sehr hoch. Das ermöglicht Aufnahmen des reinen Rot- und Infrarotbildes. Dieses IR-Filter ist für die meisten Digitalkameras geeignet.

Digitalkameras verfügen in der Regel zwar über ein fest eingebautes IR-Cut-Filter vor ihrem Bildsensor, aber die vorhandene Restsensibilisierung lässt sich für infrarottypische Aufnahmen damit ausnutzen. Genau diese Lücke machen sich die B+W 092 Infrarotfilter 695 und B+W 093 Infrarotfilter 630 zunutze, wenn das sichtbare Licht gesperrt wird.

Die Wahl des Bildausschnitts und die infrarotbezogene Fokussierung erfolgen vor dem Aufschrauben des Filters, da bei angesetztem Infrarotfilter eine Kontrolle im Sucher oder auf dem LCD nicht möglich ist. Das Ergebnis sind kreative Infrarotfotos mit einem fantastischen „Wood-Effekt“ (weißes Laub) und dem typischen dunklen Himmel. Im Bildprogramm werden die IR-Fotos optimiert: Kontrast automatisch oder im Histogramm erhöht. Ein Farbbild in SW wandeln oder mit einzelnen Farbkanälen „spielen“, der Rotkanal bleibt auf Maximum. Infrarotfotografie hat stets einen experimentellen Charakter.

Da IR-Filter einen hohen Filterfaktor haben, sollte stets ein stabiles Stativ eingesetzt werden, um verwackelte Bilder zu vermeiden. Ob eine Digitalkamera IR-empfindlich ist, kann man mit einer IR-Fernbedienung testen. Nehmen Sie Ihre Fernbedienung vom Fernseher und halten Sie die IR-Diode in Richtung Kamera. Drücken Sie eine beliebige Taste. Ist Ihre Kamera IR-geeignet, sehen Sie auf dem Display der Kamera die Diode weiß leuchten.

 
 
 
 

Verlängerungsfaktor

Fast jedes Filter hält durch die Einfärbung einen Teil des Lichtes zurück (Absorption). Dieser Lichtverlust wird bei der Aufnahme durch entsprechende Erhöhung der Belichtung ausgeglichen. Der erforderliche Korrekturwert wird Verlängerungsfaktor oder auch Filterfaktor genannt. Der Filterfaktor selbst wird bei B+W-Fotofiltern angegeben. Die Angaben befinden sich auf dem Filter selbst, im B+W-Filterprospekt und bei den jeweiligen Filterbeschreibungen auf unserer Webseite.

Der Filterfaktor ist keine Konstante, er richtet sich vielmehr nach Aufnahmelicht und Sensorempfindlichkeit und ggf. nach den verwendeten Filmmaterialien. Bei den Filterangaben ist immer der am meisten benutzte Filterfaktor für Tageslicht angegeben. Je nach Aufnahmesituation und individuellen Wünschen ist eine Variation der Werte möglich. In besonderen Fällen ist es ratsam, trotz eingebauten Belichtungsmesser mittels einer Belichtungsreihe den optimalen Verlängerungsfaktor zu ermitteln. Selbstverständlich kann statt der Zeitverlängerung auch die entsprechende Blendenerweiterung zur Erzielung der notwendigen Lichtmenge benutzt werden. Der Faktor bedeutet nicht, die Blende bzw. Belichtungszeit um diesen angegebenen Wert zu erhöhen. Bei der Angabe 2x darf also nicht, wie hin und wieder angenommen wird, einfach Blende oder Belichtungszeit um zwei Stufen verändert werden (siehe Tabelle, Faktor 2x entsprechen +1 Blendenwert)

Wichtig: Mit dem Filterfaktor muss die ohne Filter gemessene Belichtungszeit multipliziert werden. Wenn beispielsweise die Belichtungszeit mit 1/500 s ermittelt wurde, beträgt die korrekte Belichtungszeit mit Verlängerungsfaktor 2x jetzt 1/250 s. In der Praxis wird die Belichtungskorrektur meistens umgerechnet und über die Blende korrigiert.

Der Filterfaktor hängt sehr von der Beleuchtung und von den Filmeigenschaften ab.

Tipps und Hinweise

Tipps für IR-Fotomaterial:

Die Empfindlichkeit von IR-Filmen sind stark abhängig vom jeweiligen Infrarotanteil des Lichts, der z. B. bei tiefstehender Sonne weitaus höher liegt als bei jeder anderen Tageslichtbeleuchtung. Es kann deshalb zweckmäßig sein, zunächst einen Film für Testaufnahmen zu verwenden. Dabei sollte zuerst mit dem ohne Filter gemessenen Wert, danach mit mindestens zwei Stufen Zugabe belichtet werden.

Der bildmäßig wirksame Woodeffekt – sehr helle bis weiße Wiedergabe von Blattgrün im Schwarzweißpositiv – tritt am stärksten bei tiefstehender Sonne und Auflicht ein. Oft genügt unter der Voraussetzung solcher Beleuchtung auch schon ein strenges Rotfilter zusammen mit einem herkömmlichen Schwarzweißfilm.

Tipps für digitale Infrarotfotografie:

Ob eine Digitalkamera IR-empfindlich ist, kann man mit einer IR-Fernbedienung testen. Im Web lassen sich Anleitungen dazu finden. Der IR-Fokuspunkt liegt etwas weiter entfernt als der für sichtbares Licht. Mit aufgeschraubtem Filter erfolgt der Weißabgleich, automatisch oder besser manuell.

Digitalkameras und Camcorder verfügen in der Regel über einen
IR-Cutfilter vor ihrem Bildsensor. Bei einigen Kameramodellen ist trotzdem eine erhebliche Resttransmission im Infrarotbereich nachweisbar. Genau diese Lücke machen sich die B+W Infrarotfilter 092 und 093 zunutze. Damit gelingen sehr infrarottypische Bilder, wenn das sichtbare Licht gesperrt wird. Diese Aufgabe erledigt das schwarz-rötliche B+W Infrarotfilter 093 optimal. Die Wahl des Bildausschnitts und die infrarotbezogene Fokussierung erfolgen vor dem Aufschrauben des Filters.

Im Bildprogramm werden die IR-Fotos optimiert: Kontrast automatisch oder im Histogramm erhöhen, Farbbild in SW wandeln oder mit einzelnen Farbkanälen „spielen“, der Rotkanal bleibt auf Maximum. Ob digital oder analog umgesetzt – Infrarotfotografie hat stets einen experimentellen Charakter.
 
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Spezifikation
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Zubehör
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