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Grauimporte

Ihnen ist sicherlich schon mal aufgefallen, dass manche Photohändler einige Produkte zu deutlich niedrigeren Preisen anbieten. Häufig sind sie dazu nur in der Lage, weil sie Grauimporte anbieten. Bei diesen Grauimporten empfehlen wir Ihnen sehr vorsichtig zu sein, denn vielfach sind diese Angebote nur auf dem ersten Blick ein Schnäppchen und oft beginnt der Ärger dann nach dem Kauf.

Wir haben Ihnen hier einige Informationen zu Grauimporten zusammengestellt, um einen Überblick über die Risiken von Grauimporten zu liefern.

Calumet Photographic bietet keine Grauimporte an. Wenn Sie bei uns kaufen, dann können Sie sich sicher sein, dass sie Qualitätsprodukte bekommen und Ihre Kundenrechte gewahrt sind.

Was sind Grauimporte?

Als Parallelimport, häufig auch Grauimport genannt, bezeichnet man Waren, die mit Zustimmung des Rechtsinhabers hergestellt wurden (es handelt sich also um Originalprodukte), jedoch ohne dessen Zustimmung in dem europäischen Wirtschaftsraum auf den Markt gebracht werden. Der Parallelimport verstößt gegen das Markengesetz und stellt eine Markenrechtsverletzung dar, die abgemahnt werden kann.

Welche Probleme können bei Grauimporten für den Käufer bestehen?

Grauimporte bringen Probleme bei Beschädigungen der Ware mit sich.

Probleme bei Gewährleistungs- und Garantieansprüchen
Wenn ein Produkt einen Mangel hat, dann müssen Gewährleistungs- und Garantieansprüche beim verkaufenden Händler geltend gemacht werden. Händler von Grauimporten haben ihren Sitz aber häufig im nicht-europäischen Ausland und sind damit nicht an die strengen Verbraucherschutzregeln der EU gebunden. Eine rechtliche Auseinandersetzung mit solchen Händlern ist ungewiss in ihrem Ausgang und zudem sehr aufwendig.
Falls also eine notwendige Reparatur durchgeführt werden muss, müssen Sie dann eventuell für die Kosten selber aufkommen.

Versteckte Kosten
Bei einer Bestellung aus Nicht-EU-Staaten fallen häufig höhere Versandkosten und weitere Kaufnebenkosten an. Häufig werden Grauimporte vom Importeur nicht ordnungsgemäß verzollt und der ursprüngliche Preisvorteil kann dadurch stark geschmälert werden und sogar zu höheren Kosten als bei einem regulären Kauf führen.
Übrigens: die Teilnahme an Cashback-Aktionen ist mit Grauimporten nicht möglich.


Qualitätsprobleme
Viele Produkte wie Spiegelreflexkameras, Objektive und Fotodrucker haben Ansprüche hinsichtlich Lagerung und Transport, die bei Grauimporteuren nicht berücksichtigt werden. Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Verschmutzung, Erschütterungen u.ä. können die Funktionen von sensiblen Waren bereits vor dem Start der eigentlichen Nutzung beeinträchtigen.

Fehlerhafte Ausstattung
Häufig sind Produkte für die jeweiligen Märke lokalisiert – das ist insbesondere bei Spiegelreflexkameras und Systemkameras der Fall. Bei Grauimporten kann es hingegen dazu kommen, dass das Produkt nicht die für den Markt vorgesehene Ausstattung hat. Falsches Zubehör wie fehlerhafte Stromkabel, falsche Software, fremdsprachige Bedienungsanleitung können dann die Nutzung beeinträchtigen.

Probleme bei der Bezahlung
Grauimporte müssen häufig per Vorkasse bezahlt werden. Wenn es bei der Lieferung zu einem Verlust oder einer Beschädigung kommen sollte, dann sind die Ansprüche bei bereits erfolgter Zahlung schwerer geltend zu machen.

Wie erkennt man Grauimporte?

Da es sich bei Grauimporten um Originalware handelt, ist das Erkennen von Grauimporten nicht auf den ersten Blick möglich. Hilfreich ist ein genauer Blick auf den Händler. Eine kurze Recherche über den Händler im Internet liefert häufig bereits erste Treffer in den gängigen Foren und damit Hinweise zu Grauimporten des Händlers. Ebenso ist eine Untersuchung des Internetauftritts des Händlers zu empfehlen. Ein Blick in die AGB und in das Impressum stellt klar, wo der Händler seinen tatsächlichen Firmensitz hat und welcher Gerichtsstand eingetragen ist